Meine Tipps für die Malerweg Etappenplanung

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Unsere Malerweg Etappenplanung war prima – und dank Corona-Lockdown und vieler Inlands-Urlauber auch gar nicht anders möglich. Trotzdem lernt man natürlich immer was und darum würde ich die Etappen beim nächsten Mal ein klein wenig anders schneiden. Here we go.

Nachdem ich den Malerweg in 8 Etappen gegangen bin, gibt es vieles, was ich genau so wieder machen würde – aber eben auch Kleinigkeiten, die ich ändern würde, wenn es die Hotelverfügbarkeit zulässt. Hier daher meine Empfehlung, wie ich die Malerweg Etappenplanung (für mich) für ideal halten würde.

Die Länge der 8 Etappen ist so gewählt, dass man durchaus was zu tun hat, aber am Ende der Etappe noch etwas Tag übrig ist und man am nächsten Tag noch Lust hat, weiterzuwandern. Auch muss man nicht jedes Highlight am Wegrand ignorieren, um weiterzuhetzen, sondern hat immer die Möglichkeit, auch die nächste Aussicht noch zu genießen, auf den Schrammsteinen rumzukraxeln, den kleinen Abstecher zur Barbarine zu machen oder einfach irgendwo zum Kaffee einzukehren.

Mein letzter Tipp ist, nach dem ersten Tag einen „Ruhetag“ an der Bastei einzulegen und dort einen Tagesausflug zu unternehmen – durch die Schwedenlöcher und am Amselsee vorbei und auf dem Rückweg in die Felsenburg. Morgens oder Abends die Bastei noch ohne Massen von Leuten zu sehen – wunderschön!

Angepasste Etappenplanung Malerweg:

Etappe 1: von Pirna bis zur Bastei (unverändert)

Ruhetag an der Bastei mit Wanderung durch die Schwedenlöcher, am Amselsee vorbei und in die Felsenburg (unverändert)

Etappe 2: von der Bastei zur Brandbaude

Etappe 3: von der Brandbaude zur Ostrauer Mühle

Etappe 4: von der Ostrauer Mühle zur Buschmühle

Etappe 5: von der Buschmühle nach Schöna

Etappe 6: von Schöna nach Gohrisch

Etappe 7: von Gohrisch nach Weißig (alternativ Rathen)

Etappe 8: von Weißig nach Pirna

Alle Etappen hab ich bei komoot hinterlegt – gerne einen Blick reinwerfen und nutzen, wenn ihr mögt: https://www.komoot.de/collection/1082265/-malerweg-in-meinen-empfohlenen-8-etappen

Zeitplanung für den Malerweg

Noch ein Tipp zur Zeitplanung: Bei Schnee und Eis wird es vermutlich ziemlich anspruchsvoll. Ansonsten ist der Malerweg bei jedem Wetter super. Je schöner das Wetter, desto mehr Leute trifft man allerdings auch. Wir hatten zwar einigen Regen und es war ziemlich frisch, aber dafür hatten wir den Malerweg streckenweise fast für uns allein.

In den Ferien sind naturgemäß besonders viele Leute unterwegs. Insbesondere an Wochenenden kann es schnell sehr voll werden, ganz extrem an so Highlights wie der Bastei zum Beispiel. Bei der Zeitplanung hilft es daher, wenn man die Wochenend-Übernachtungen (Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag) in „größere“ Orte legt, wo es mehr Unterkünfte gibt.

Man kann den Malerweg auch von einem „Basislager“ aus gehen – der Vorteil ist, dass man mit weniger Gepäck wandert und es beim Buchen einfacher hat – der Nachteil ist, dass man morgens und abends jeweils etwas Transfer einplanen muss. Ich persönlich würde es nicht so machen wollen, aber falls doch, wäre wahrscheinlich Bad Schandau meine Wahl für das Basislager. Wer fast ganz ohne Gepäck wandern will, kann natürlich auch eine organisierte Wanderung mit Gepäcktransport machen. Möglich ist alles.

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