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Willkommen!

Reisen und Fotografieren – zwei Dinge, die wunderbar zusammen passen. Zwei Dinge aber auch, die viel mehr Spaß machen, wenn man sie mit anderen teilen kann. Darum lade ich dich ein, in meinem Reiseblog mit mir mitzureisen oder Ideen für deine eigenen Touren zu sammeln.


Und jetzt viel Spaß beim Lesen - die neuesten Beiträge findest du gleich hier.

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Tansania: Kilimanjaro, Safari und Sansibar

Etappe 8: Millennium Camp (3.820m) bis Mweka Gate (1.650m)

Heute Morgen fühlt sich alles ein wenig nach Abschied an, nach „ein letztes Mal“. Ein letztes Mal mit Tee im Zelt geweckt werden, ein letztes Mal aus dem völlig vereisten Zelt krabbeln. Aua – die Knie protestieren lauthals. Ein letztes Mal Hot Shower aus der kleinen Plastikschüssel, ein letztes Mal Porridge. Ein letztes Mal Medical Check – mit Werten, als wären wir wieder auf Meeresniveau. Ein letztes Mal Sachen zusammenpacken und dann geht es fast schon los – aber nur fast!

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Tansania: Kilimanjaro, Safari und Sansibar

Etappe 7: Barafu Camp (4.673m) über Stella Point (5.745m) zum Uhuru Peak (5.895m) – und Abstieg bis Millennium Camp (3.820m)

Es ist 23:00 Uhr, ich habe keine Minute geschlafen, aber Sospeter „weckt“ uns. Nach 10 min sitzen wir startklar im Essenszelt. Es gibt ein wenig heißen Porridge und etwas Toast mit Ei. Dann gibt es den letzten Medical Check vorm Gipfel, wir bekommen noch unsere Wasserblasen aufgefüllt, bringen den Frühstückstee weg und dann stehen wir abmarschbereit da. In Skihosen, Fleece und zwei Daunenjacken, Handschuhen und Mütze. Und schwitzen. Es ist viel zu warm, schon ohne dass wir uns den Berg hochquälen.

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Tansania: Kilimanjaro, Safari und Sansibar

Etappe 6: Karanga Camp (3.995m) bis Barafu Camp (4.673m)

Heute geht es also ins Basislager auf knapp 4.700m – und dann noch eben zum Akklimatisierungs-Hike. Wir wagen uns mal wieder in für uns neue Höhen vor. Musste ja irgendwann passieren, wenn wir Afrika aufs Dach steigen wollen. Verrückter Gedanke, dass wir morgen früh um diese Zeit schon auf dem Gipfel stehen sollen.

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Etappe 5: Barranco Camp (3.900m) bis Karanga Camp (3.995m)

Heute durften wir ein wenig ausschlafen – und so weckt uns kurz nach sieben ein Hubschraubergeräusch. Oha. Bereits gestern hatten wir gesehen, dass sich ganz in der Nähe ein Hubschrauber-Landeplatz befindet. Heute ist offenbar ein Rettungseinsatz. Scheint, als wäre da jemandem der Lava Tower nicht gut bekommen. Einmal wach, stecken wir unsere Nasen aus dem Schlafsack und stellen einmal mehr fest, dass es bitterkalt ist. Da aber auch die Blase voll ist, hilft es alles nix – wir müssen raus. Der Zeltplatz liegt noch im Schatten, weil sich die Sonne noch nicht über die umliegenden Felswände gekämpft hat, und so ist unser Zelt auch noch schön von einer dünnen Eisschicht überzogen.

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Etappe 4: Shira 2 Camp (3.850m) über Lava Tower (4.600m) bis Barranco Camp (3.900m)

Der erste Check nach dem Wachwerden: keine Kopfschmerzen. Großartig! Außerdem geht gerade die Sonne auf, das nächtliche Eis schmilzt fix und der Tag könnte eigentlich kaum besser starten. Das Ziel heute ist das Barranco Camp auf annähernd gleicher Höhe. Davor allerdings werden wir zum Lava Tower auf 4.600m aufsteigen und damit eine Höhe erreichen, die neu für uns ist. Wir sind (an)gespannt, aber auch vorsichtig optimistisch. Der morgendliche Medical Check jedenfalls sieht ganz gut aus – wenn man milde über meinen dreistelligen Puls hinwegsieht… räusper.