Day 7: Nero at RV Stagecoach CG – MM 81.7

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Der Tag fängt – abgesehen vom Wind – entspannt an, denn wir brauchen erst mal die Zelte nicht abbauen. Stattdessen wird gefrühstückt und dann der Waschbären überfallen. Hurra, ich laufe in Shorts und Regenjacke rum, während alles andere wäscht und die Elektronik lädt. In der Zwischenzeit nutze ich das eher schwache Wlan für einen kleinen Anruf zu Hause.

Nachdem alles erledigt ist, bauen wir die Zelte ab und verprügeln uns mit unseren Rucksäcken an den Pool. Nicht, weil wie baden wollen (der Pool ist eiskalt und es windet immer noch), sondern weil da der einzige kleine Schatten ist.

Gegen 15:30 werden wir von Rayngel in zwei Etappen abgeholt – wie gut, dass es zwei sind, denn auf der ersten Tour vergisst Lucy erst mal ihre Trekkingstöcke in seinem Auto. Wieder unter der Brücke bei Scissors Crossing, harren wir noch ein wenig die Hitze aus und Peter findet einen sexy Sport BH in der Hikerbox, den er ausprobieren muss.

Kurz nach vier wandern wir los. Es geht immer bergauf und leider ist es auch immer einfach schrecklich windig. Außerdem sind die Rucksäcke schwer mit frischen Resupply und fünf bis sechs Litern Wasser, denn das nächste Wasser gibt es erst in 12 Meilen, also morgen Mittag irgendwan.

Antonia und ich fallen etwas zurück und als wir am Campspot ankommen und sehen, wie die Jungs damit kämpfen, ihre Zelte im Sturm auf dem Berggrat aufzubauen, beschließen wir, dass wir heute lieber cowboycampen. Also ohne Zelt, einfach nur mit Isomatte und Schlafsack (und Groundsheet drunter, weil in der Wüste einfach alles piekst und stachelt und Isomatten kaputt macht).

Beim Abendessen stelle ich fest, dass mein Topfdeckel weg ist. Die anderen erwähnen, dass Spencer einen gefunden hätte aber niemand wusste, wem er gehören könnte. Ich pinge Mithiker an, die gerade im RV Stagecoach sind und die schauen dort in der Hikerbox nach, wo er aber leider nicht gelandet ist. Ob Spencer ihn mitgenommen hat? Und wo Spencer wohl sein mag?

Nach dem Essen entscheiden sich übrigens auch Peter und Lucy fürs cowboycampen. Es ist einfach zu windig für Zelte…

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