Kontraste: Gegensätze ziehen sich an

Kontraste machen ein Bild interessant. Dabei muss Kontrast nicht immer den Gegensatz zwischen Hell und Dunkel bedeuten. Genauso spannend können Farbkontraste sein oder unterschiedliche Formen. Der Kontrast groß und klein, jung und alt, antik und modern, warm und kalt, aber auch Kontraste, die sich aus dem Inhalt des Bildes ergeben.

Farbkontraste

Bei Farbkontrasten wirken Komplementärfarben am harmonischsten. Bei Komplementärfarben handelt es sich um die Farben, die sich im Farbkreis direkt gegenüberliegen.

Farbkreis (Quelle: Wikipedia)

Farbkreis (Quelle: Wikipedia)

Konturen

Konturen in Bildern sind häufig eine sehr extreme Form von Hell-Dunkel-Kontrasten. Ein gutes Beispiel dafür, dass so etwas funktioniert, sind Scherenschnitte. In ihnen erkennt der Betrachter Bilder, obwohl es außer den Konturen eigentlich nichts zu sehen gibt. Das gleiche Prinzip funktioniert natürlich auch in der Fotografie. Hier erkennt der Betrachter ein Bild, obwohl das Motiv nicht ausgewogen belichtet ist (dunkle Teile „saufen ab“). Der Klassiker für Konturen sind Bilder im Sonnenauf- oder -untergang, wenn der Vordergrund zu dunkel ist, um noch klar abgebildet werden zu können.

Im Sonnenuntergang werden die Motive im Vordergrund oft nur noch schwarz abgebildet. Konturen können aber auch in sehr hellen Bildern entstehen, wie es bei den brechenden Wellen im nächsten Bild der Fall ist.

Andere Kontraste

Manchmal ergeben sich Kontraste in Bildern auch aus Größenunterschieden oder aus dem Inhalt des Bildes. Hier ist dann die Interpretation des Betrachters gefragt.

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