Kilauea Lighthouse und Poipu Beach Park

Wieder hat es die Nacht praktisch durchgeregnet und mitten, in der Nacht kam die Push-Nachricht vom Wetterdienst, mit der amtlichen Warnung vor Springfluten in dieser Gegend. Am Morgen steht zwar wieder alles unter Wasser, aber es herrscht strahlender Sonnenschein und die Sicht ist so klar wie noch nie seit unserer Ankunft hier. Frohen Mutes fahren wir also einmal rund um die Insel bis zum Kee Beach, dem Startpunkt des Kalalau Trails, der an der Na Pali Coast entlang führt (also DER Wanderweg auf Hawaii) – nur, um nach dem Durchfahren eines Flusses, der sich quer über die Straße gelegt hat, sprachlos und völlig frustriert vor einem Sperrschild zu stehen. Die Ranger erklären, dass die massiven Regenfälle der letzten Tage den Weg zum Teil unpassierbar gemacht haben. Die offizielle Webseite schreibt lapidar: „The Kalalau Trail on Kauai remains closed due to a Flash Flood Watch. The streams that cross the trail, like the Hanakapiai Stream, can rise quickly and become unsafe to cross. Be safe, turn around, don’t drown.“

Wie unfair kann das Leben sein?
Wie unfair kann das Leben sein?

Ich möchte schreien. Laut und lange. Das gibt’s doch gar nicht! Lustlos schauen wir uns eine nahegelegene kleine Höhle an… aber was hat die schon zu bieten, wenn man eigentlich auf den Kalalau Trail wollte?? Eben… nix.

Ratlos machen wir uns auf den Rückweg und nehmen aus lauter Verzweiflung alle möglichen Aussichtspunkte mit den ach so „scenic views“ mit. Frustrierend, von der falschen Seite auf unsere Küste zu schauen 🙁

Na Pali Coast - die Rückseite
Na Pali Coast – die Rückseite
Taro-Felder
Taro-Felder

Schließlich kommen wir in Kilauea an und biegen zum dortigen Leuchtturm ab. Der sollte zumindest ein nettes Fotomotiv abgeben und ein Vogelschutzgebiet hat’s hier auch noch.

Kilauea Lighthouse
Kilauea Lighthouse
Die spinnen, die Amis
Die spinnen, die Amis

Am Leuchtturm angekommen, gibt es dafür aber ein paar echt schöne Ausblicke…

Im Inland ziehen die Wolken auf
Im Inland ziehen die Wolken auf
Kilauea Lighthouse
Kilauea Lighthouse
Die Ostküste bei Kilauea - nach Norden geschaut
Die Ostküste bei Kilauea – nach Norden geschaut
Ostküste bei Kilauea - nach Süden geschaut
Ostküste bei Kilauea – nach Süden geschaut

Aber es handelt sich hier ja um ein Vogelschutzgebiet, in dem man so einige Vogelarten sehen kann, die es sonst kaum noch hat. Also mal das Tele ausgepackt und los geht’s.

Vogelschutzgebiet
Vogelschutzgebiet

Als erstes hätten wir da mal die Fregattvögel. Die kenne ich ja von Galapagos schon, aber hier fliegen sie einem echt direkt über den Kopf.

Fregattvogel
Fregattvogel
Fregattvogel
Fregattvogel
Fregattvogel
Fregattvogel

Dann hätten wir da noch den Red Tailed Tropic Bird (Koae Ula).

Red Tailed Tropic Bird
Red Tailed Tropic Bird

Und nachdem ich auf Galapagos ja schon viel Spaß an den Blaufußtölpeln hatte, gibt es hier nun das rotfüßige Pendant dazu:

Red Footed Booby
Red Footed Booby

Danach haben wir definitiv mehr als genug Sonne abbekommen und flüchten uns erst einmal wieder ins Auto. Wir fahren weiter nach Kapaa und gönnen uns einen (richtigen) Kaffee. Anschließend fahren wir zu den Opaekaa Falls am Wailua River und schauen mal, ob diesen der viele Regen zumindest gutgetan hat.

Opaekaa Falls
Opaekaa Falls
Wailua River
Wailua River

Da vom Nachmittag noch genug übrig ist, holen wir die Badesachen aus dem Hotel und fahren noch einmal zum Poipu Beach Park. Beim Schnorcheln sehen wir zwar keine Schildkröten, dafür aber ein paar nette Fische. Und das Rumgammeln am Strand hat ja auch durchaus was.

Dinner gibt’s dann bei Brennecke’s Beach Broiler, wo es – entgegen dem Namen – keine Broiler, aber dafür echt gutes Essen gibt. Blick auf den Sonnenuntergang inklusive.

Auch Stromleitungen können ihren Reiz haben - zum Sonnenuntergang
Auch Stromleitungen können ihren Reiz haben – zum Sonnenuntergang
Nach Sonnenuntergang
Nach Sonnenuntergang

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