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Grundkurs Fotografie - Die Basics kurz und knapp

Das Histogramm

Das Histogramm ist ein ganz nützliches Hilfsmittel zur Beurteilung der Belichtung eines Bildes, denn es gibt die Verteilung der Helligkeitswerte im Bild an. Je nach Darstellung werden dabei entweder die Gesamthelligkeit (auf Basis der Grauwerte) oder die Helligkeiten der drei Grundfarben rot, blau und grün dargestellt. Auf der X-Achse des Histogramms sind die Helligkeiten von schwarz bis weiß abgetragen. Die Y-Achse gibt die Häufigkeit an, mit der ein Helligkeitswert im Bild vorkommt. Für unsere Zwecke ist zunächst besonders die Lage des „Histogramm-Bergs“ entlang der X-Achse wichtig. Je weiter links die Helligkeitswerte liegen, desto dunkler ist das Bild. Je weiter rechts die Helligkeitswerte liegen, desto heller ist das Bild.

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Grundkurs Fotografie - Die Basics kurz und knapp

Und wie setze ich das jetzt um?

Bis hierhin hast du nun gelernt, dass sich die korrekte Belichtung eines Bildes aus dem Zusammenspiel von Zeit, Blende und ISO ergibt und dass sich alle drei Parameter gegenseitig beeinflussen. Wird ein Parameter geändert, muss ein anderer die Änderung ausgleichen, um zur gleichen Belichtung zu kommen.

Jetzt kommt die gute Nachricht: du musst nicht jedes Mal selber rechnen! Das kannst du die Kamera tun lassen. Dafür gibt es nämlich die Programme zur Zeit- bzw. Blendenvorwahl und den Knopf für die Belichtungskorrektur. Mit diesem Dreigespann wirst du auf einfache Art und Weise Herr deiner Bilder und bist nicht mehr der Automatik ausgeliefert.

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Grundkurs Fotografie - Bildgestaltung

Eine Frage des Formats

Zur Bildgestaltung gibt es unzählige „Regeln“. Sie alle haben eins gemeinsam: man darf sie getrost ignorieren oder bewusst brechen, aber es schadet nicht, sie zu kennen. Hier also ein kurzer Ausflug zu den wichtigsten Mitteln der Bildgestaltung.

Noch vor der Aufnahme muss ich mich entscheiden, welches Format mein Bild bekommen soll. Hochformat? Querformat? Diese beiden Formate sind meine Ausgangsbasis. Natürlich kann ich durch Nachbearbeitung später auch beliebige andere Formate daraus erzeugen – vom Panoramabild bis zum Quadrat. Aber beim Fotografieren werde ich mich in den meisten Fällen erst einmal zwischen Hoch- und Querformat entscheiden müssen.

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Allgemein Grundkurs Fotografie - Bildgestaltung

Der Weißabgleich

Farbe ist eine recht unsichere Sache. Je nachdem, welches Licht vorherrscht, kann ein weißes Blatt Papier ziemlich unterschiedlich aussehen. Das liegt daran, dass unterschiedliches Licht eine unterschiedliche Farbtemperatur mit sich bringt. Die Kamera versucht mit allerlei Automatiken, die Art des Lichts und damit seine Temperatur korrekt zu ermitteln und für die Belichtung zu beachten. So sollen Falschfarben vermieden und der Farbeindruck möglichst realistisch widergegeben werden. Das Zauberwort für die Einstellung der richtigen Farbtemperatur lautet Weißabgleich. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Kamera versucht, Weiß auch möglichst weiß aussehen zu lassen.

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Grundkurs Fotografie - Bildgestaltung

Linienführung

Es lässt sich unzweifelhaft festhalten: Linien im Bild führen den Blick des Betrachters. Aus dem Grund ist es hilfreicher, wenn eine Linie ins Bild hineinführt, als wenn sie hinausführt. Klassische Linien im Bild ergeben sich z.B. durch Wege, Straßen oder Flüsse. Aber es gibt auch noch unzählige andere Arten von Linien, die in einem Bild entstehen. Das menschliche Gehirn verbindet nämlich auch einzelne Punkte sehr gerne zu Linien.