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Tansania: Kilimanjaro, Safari und Sansibar

Kilimanjaro-Besteigung über die 8 Tage Lemosho-Route

Bevor wir uns tatsächlich an die Besteigung machen, seien hier noch fix ein paar Infos dazu erklärt. Grundsätzlich kann der Kili über verschiedene Routen bestiegen werden. Am kürzesten und finanziell günstigsten ist die Marangu-Route. Die Route braucht nur fünf Tage und sie ist die einzige, bei der in Hütten übernachtet wird. Das führt zu weniger Gepäck und ergo weniger Trägern, die man entsprechend auch für weniger Tage bezahlen muss. Die Kehrseite ist, dass der Körper hier sehr wenig Zeit zur Akklimatisierung hat. Die Erfolgsquote zum Gipfel ist entsprechend niedriger (genaue Zahlen gibt es nirgends, unsere Guides sprachen von gut 50%). Wir haben uns für die sehr lange Lemosho-Route inklusive extra Akklimatisierungstag entschieden, was gleich mal acht Tage dauert. Dafür liegt die Erfolgsquote lt. unseren Guides auch bei etwa 90%. Geschlafen wird in Zelten, es muss also mehr Zeug den Berg hochgeschleppt werden, was wiederum mehr Träger bedeutet. Ohne (lokale!) Guides darf der Berg grundsätzlich nicht bestiegen werden.

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Tansania: Kilimanjaro, Safari und Sansibar

Anreise zum Kilimanjaro

Da sitze ich nun mit einer fiesen Erkältung, die mich seit einigen Tagen plagt und will in den Urlaub. Nach Tansania. Und zu allem Überfluss auch noch als erstes auf den Kili. Das Dach Afrikas. 5.895m. Super Idee mit Erkältung. Ich hau also ein letztes Mal mit allem drauf, was die Apotheke hergibt und dann geht’s zum Flughafen. Ziel: Kilimanjaro International Airport. Klingt schon geil irgendwie. :)

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Kamtschatka: wieder mit Mama auf Tour

Der Tote Wald – oder: der Tag an dem Wolfgang verschwand

Wir durften ausschlafen. Frühstück gibt es erst um 10:00 Uhr. Darüber bin ich dankbar, froh und glücklich – und als der Wecker klingelt, geht es mir richtig gut. Jedenfalls, bis ich den ersten Fuß aufsetze, um einen Schritt vors Zelt zu machen. Halleluja! Ich muss über Nacht so um die 60 Jahre gealtert sein – es gibt unterhalb des Halses nichts, was mir nicht weh tut. Ganz besonders böse wird ab Kniehöhe. Himmel! Mein rechtes Knie ist leicht geschwollen, der rechte Knöchel auch. Hurra :)

Zum Frühstück hat Tanja dafür die perfekte Medizin: sie hat Aladuschki (Оладушки) gezaubert, eine Art Mini-Pfannkuchen aus Buttermilch. Außerdem gibt es auch noch Rührei und Obst. Das Wetter heute… na ja, durchwachsen. Der Himmel ist wolkenverhangen und es nieselt immer mal wieder. Offensichtlich war Antons Entscheidung goldrichtig, gestern direkt auf den Tolbatschik zu gehen. Gestern Abend war übrigens noch eine weitere Gruppe angekommen, die nun ebenfalls die Hütte nutzte. Heute Abend wiederum sollte noch eine weitere kleine Gruppe dazukommen. So langsam wird es gesellig hier.

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Kamtschatka: wieder mit Mama auf Tour

Aufstieg auf den Tolbatschik

Die Nacht im Zelt war einigermaßen frisch (gut, dass wir die Inlets für den Schlafsack als zusätzliche Wärmeschicht dabeihaben) und der Wecker klingelt erbarmungslos um fünf Uhr. Wir packen uns dick ein und schnappen uns die gestern Abend noch gepackten Rucksäcke für den heutigen Aufstieg auf den Tolbatschik. Während des Frühstücks wird es draußen heller und tatsächlich präsentiert sich uns ein strahlend blauer Himmel. Anton hatte mit seiner Wetterprognose offenbar Recht. Frühstück gibt es um halb sechs – und da Tanja der Meinung ist, dass wir für die Wanderung ordentlich Kräfte brauchen, stellt sie jedem einen Teller Nudeln mit Tomatensauce vor die Nase. Inklusive Knoblauchduft ist das um diese Uhrzeit schon eine kleine Herausforderung, der sich nicht jeder in der Gruppe stellen mag, aber was soll’s… Essen hab ich ja noch nie wirklich verschmäht. Wir bekommen jeder noch Verpflegung für unterwegs: zwei riesige belegte Brote, einen Apfel und ein Tütchen mit Nüssen, Trockenobst, einem Schoko- und einem Obstriegel. Dazu noch das Wasser und dann geht’s mit dem Kamaz um sieben Uhr los zum Berg.

Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt sind wir am Startpunkt der Wanderung angekommen. Das Panorama, das sich vor uns auftut, ist gigantisch. Der Aufstieg, den wir vor uns haben, allerdings auch. Denn bereits kurz hinter dem Startpunkt liegt Schnee. Wir befinden uns auf 1.418 m. Und nein – nicht so ein kleines bisschen Restschnee. Sondern richtig Schnee. So, dass man immer mal wieder knietief einsinkt. Ungewöhnlich viel Schnee für diese Jahreszeit, sagen uns auch die Bergführer. Unser Ziel: der Kraterrand des Tolbatschik auf 2.860 m. Gut, dass wir Gamaschen dabei haben.

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Kamtschatka: wieder mit Mama auf Tour

Von Kosyrevsk zum Tolbatschik

Am Morgen hat Tanja schon wieder gezaubert. Es gibt einen warmen Brei (wir werden lernen, dass das hier einfach zum Frühstück dazugehört), frisches Obst und Syrniki (Сырники), frisch gebackene und sehr leckere Quarkteilchen. Nach dem Frühstück folgt die Kamaz-Einpack-Routine (jepp, wird uns auch in Fleisch und Blut übergehen), ein kurzes Briefing von Regina an Marias Info-Tafel samt Landkarte zur anstehenden Tolbatschik-Gegend und dann steigen wir wieder in den Kamaz.

Wir haben heute 56 km vor uns – ein Katzensprung, denken wir uns (ja ja, das wird sich selbstverständlich schon sehr bald als sehr dummer Irrglaube entpuppen). Ein Stückchen geht es noch auf der Schotterstraße entlang – und dann biegen wir ab. Jetzt fahren wir etwas, was mit gutem Willen noch als anspruchsvoller Fahrweg durchgeht – also eine von Schlaglöchern durchsetzte Fahrpur mitten im Birkenwald. Grob geschätzt Kategorie 6-7 auf der nach oben offenen Straßen-Skala. Genau wie von Regina angekündigt ändert sich damit die Bewegungsrichtung im Kamaz von „von-oben-nach-unten-holpern“ zu „von-links-nach-rechts-schaukeln“. Joa, das macht locker in der Hüfte… da singt die Bandscheibe doch glatt russische Volksweisen. Ach ja – wir haben übrigens noch etwa 40 km vor uns.