Island im März: einfach mal raus

Icelandic Horse In Winter (Wikipedia)

Anfang März nach Island zu fahren ist sicherlich nicht die allernormalste Idee, wenn man einfach mal für ein paar Tage raus will. Aber wenn es normal wäre, würde es ja jeder tun – und genau das wollen wir ja eben nicht. 🙂

Also werden wir übermorgen in aller Herrgottsfrühe nach Reykjavik fliegen und uns dann vier Tage davon überraschen lassen, was der Süden von Island uns zu dieser Jahreszeit zu bieten hat. Klar ist zumindest, dass wir uns auf jede Art von fiesem Wetter einstellen müssen. Aber vielleicht haben wir ja auch etwas Glück und können uns über einen Sonnenstrahl freuen. Oder vielleicht über einen klaren Nachthimmel – und die Chance auf ein oder zwei Nordlichter. Das wäre natürlich das Größte. „Island im März: einfach mal raus“ weiterlesen

Ruhetag in Pokhara und Abreise

Sonnenaufgang am Busbahnhof von Pokhara

Der Abschluss unserer Reise lässt sich mit den Worten Entspannung, Souvenir-Shopping und Abreisechaos zusammenfassen. Wir verbringen gemeinsam noch einen herrlich faulen Tag in Pokhara, den wir mit Kaffee im White Rabbit, Spazieren und Souvenir-Shoppen verfaulenzen. Ich erstehe eine tolle Gebetsmühle als Andenken und wir üben uns im Handeln (außer Hannes ist keiner von uns wirklich gut darin). Zum Abendessen suchen wir uns wieder ein Restaurant am See aus und schließlich ist der letzte richtige Urlaubstag vorbei.

Am nächsten Morgen fahren wir mit einem Taxi zum Busbahnhof (und wundern uns nur ein bisschen, dass der Fahrer den Kofferraum nicht aufbekommt – nehmen wir die großen Rucksäcke halt auf den Schoß, wenn wir eh schon zu fünft in dem winzigen Auto sitzen). Am Busbahnhof kaufen wir einem Händler ein paar ofenfrische Bäckerteilchen ab und genießen den Sonnenaufgang, bevor wir in den Touristenbus einsteigen, der uns nach Kathmandu bringen soll. „Ruhetag in Pokhara und Abreise“ weiterlesen

Etappe 5: von Ghandruk über Nayapul nach Pokhara

Durch Reisterrassen bergab

Das soll er also sein – unser letzter Trekkingtag im Annapurna-Gebiet. Wir schlafen ein klein wenig länger als sonst und nach dem Frühstück geht es – was sonst – weiter bergab. Ein paar tausend Stufen werden wir wohl noch vor uns haben. Das Wetter sieht heute schon wieder etwas freundlicher aus und zwischendurch kommt sogar immer mal wieder die Sonne raus. Den Wald haben wir nun größtenteils hinter uns gelassen und es wird wieder deutlich zivilisierter. Durch Reisterrassen und an Feldern und kleinen Farmhäuschen vorbei wandern wir heute recht entspannt. Während einer Teepause erfreuen wir uns an allerhand Blumen, die hier in allen Farben blühen und an den Kindern, die gerade von der Schule kommen. „Etappe 5: von Ghandruk über Nayapul nach Pokhara“ weiterlesen

Etappe 4: von Ghorepani über den Poon Hill nach Ghandruk

Ein Fitzelchen Sonnenaufgang

Der Wecker klingelt erbarmungslos um 4:20 Uhr und diesmal wurden wir tatsächlich nicht schon vorher durch irgendwelche Nachbarn geweckt. Kurz vor 5:00 Uhr stehen wir alle mit Stirnlampen bewaffnet vor der Tür und blicken erwartungsvoll zum Himmel hinauf. Und siehe da: ein Meer aus Sternen breitet sich über uns aus. Yeah! Das lässt auf großartige Sicht schließen und wir freuen uns wie Bolle, dass nun auch Birgit uns Hannes in den Genuss der grandiosen Aussicht kommen werden, von der wir gestern so geschwärmt haben. Wir stiefeln los und bereits nach der ersten Abbiegung finden wir uns in einer langen Menschenschlange wieder, die sich als wandelnde Lichtpunkte durch die Dunkelheit den Poon Hill hinauf schiebt. Nach einer Weile des Stiefelns und Schnaufens (es ist kalt und die Luft dünn) schalten wir die Lampen kurz aus und fragen uns leicht besorgt, wo die Sterne hin sind und warum man rundrum eigentlich nichts als Weiß sieht… aber wir sind ja grundoptimistisch und was so schnell gekommen ist, wird sicher auch schnell wieder weg sein. Also weiter den Berg hinauf. „Etappe 4: von Ghorepani über den Poon Hill nach Ghandruk“ weiterlesen

Etappe 3: Poon Hill zum Üben

Auf Poon Hill

Erwartungsgemäß früh werden wir davon wach, dass alle außer uns aufbrechen, um den Poon Hill zu erklimmen. Wir drehen uns lieber noch einmal um und gehen erst gegen acht ganz entspannt zum Frühstück. Da sind dir ersten von Poon Hill auch schon längst wieder zurück. Der Frühstücksraum liegt um diese Zeit fantastisch in der Sonne, so dass es regelrecht warm ist. Will sagen, wir ziehen noch mit dem ersten Kaffee die Mützen und die Jacken aus. 🙂 „Etappe 3: Poon Hill zum Üben“ weiterlesen