Winter auf den Lofoten

Nordlicht über den Lofoten

Nachdem wir im letzten Jahr in Abisko waren und nicht nur das erste Mal Nordlichter gesehen haben, sondern auch noch das unverschämte Glück hatten, eine der aktivsten Nordlichtnächte des ganzen Winters mitzuerleben, dachte ich, das wäre eine von diesen Once-in-a-Lifetime Erfahrungen. Es ist total bescheuert, sich mehrfach im Winter die saukalten Nächte um die Ohren zu schlagen und die Finger abzufrieren, nur um mit der Kamera auf dem Stativ staunend vor einem Nordlicht zu stehen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt… und so lag ich eines schönen Abends im Bett und wusste: das muss ich wieder haben! Jawohl, ich bin so bescheuert 😉 „Winter auf den Lofoten“ weiterlesen

Nordlichter auf den Lofoten

Nordlichter in Action

Der Tag beginnt mit einem Frühstück (was sonst, wir reden immerhin von mir). Leider hat Dominik die Grippe total erwischt und er kann nicht mitkommen. Also machen wir uns nach dem Essen und Zusammenpacken zu dritt auf den Weg. Am Flughafen nehmen wir in der Handgepäckkontrolle erst einmal alles mit, was geht – inkl. Zufallskontrolle auf Sprengstoff an meinem äußerst verdächtigen neuen Stativ. Vermutlich war die Tante nur neidisch und wollte es auch mal angrabbeln. Das alles geschafft und auch noch den Irrweg bis an Gate B8 hinter uns gebracht, sind wir bereit für Urlaub. Direkt nebendran steht der kleine Fotoreisetrupp von photographercrossing. Der Flug nach Oslo vergeht unspektakulär und dank vollkommen bedeckten Himmels auch weitgehend uninteressant. In Oslo müssen wir unser Gepäck einmal einsammeln und quasi am Nachbarschalter wieder aufgeben. Die Handgepäckkontrolle diesmal ist auch kurz und schmerzlos (nur meine Kameratasche wird rausgezogen – vermutlich wirkte das Brötchen, was obendrauf lag, mächtig gefährlich), aber der Onkel guckt nur kurz rein und macht die Tasche verwirrt wieder zu. Und so geht es kurz darauf auch schon in Richtung Bodø. Unterwegs reißen die Wolken auf und so haben wir grandiose Ausblicke auf das schneebedeckte Fjell und später auf großartige Fjorde inmitten schneebedeckter Berge. „Nordlichter auf den Lofoten“ weiterlesen

Bis ans Ende der Welt – oder zumindest der Lofoten

Ohne Worte...

Vorsicht: dieser Beitrag wird lang und fotoreich… Ich werde zeitig wach, draußen wird es gerade erst hell. Ich will mich noch einmal umdrehen und weiterschlafen, doch dann fällt mein Blick aus dem Fenster. Über einer grandiosen Landschaft färbt sich der Himmel langsam im Licht der aufgehenden Sonne. Also nix wie raus, ein paar warme Klamotten übergeworfen und die Kamera geschnappt. Im Wohnzimmer ziehe ich erst einmal alle Jalousien zurück, denn wie sich zeigt, steht unser Haus auf einer kleinen Landzunge und ist auf drei Seiten von Wasser – wahlweise Fjordarmen oder offenem Meer – umgeben. Da schaut uns sicher niemand auf den Teller. Die Berge, die sich direkt vor unserem Fenster aus dem Wasser erheben, kann man nur als majestätisch bezeichnen. Ich setze schnell Kaffee auf und dann geht’s mit der Kamera nach draußen. „Bis ans Ende der Welt – oder zumindest der Lofoten“ weiterlesen

Ein Tag der Elemente: Sturm und Regen

Bereits in der Nacht war klar, dass der Sturm keineswegs abnimmt. Mit Heulen und Pfeifen rüttelte der Sturm ( ja genau: der Wind, der Wind, das himmlische Trampeltier) permanent an der Hütte. Am Morgen zeigte sich dann, dass er mitsamt dem ihn begleitenden Regen so ziemlich allen Schnee über Nacht gekillt hat. Bei dem Wetter macht es da draußen nicht allzu viel Spaß, also machen wir uns einen faulen Vormittag mit ausgiebigem Frühstück und Blogschreiben. Meine Erkältung ist zumindest nicht schlimmer geworden und das Kratzen im Hals hat weitgehend nachgelassen. Außerdem hat Mama inzwischen den Trick gefunden, wie man das Holz im Kamin am Brennen hält und so ist es richtig gemütlich in unserem Hüttchen, während draußen die Elemente um ihre Vormachtstellung kämpfen. „Ein Tag der Elemente: Sturm und Regen“ weiterlesen

Der Lohn der Schlaflosen

Es nordlichtet sehr

Irgendwann am Abend stellen wir fest, dass das Heulen des Windes nachgelassen hat. Unser Haus wird nicht mehr durchgerüttelt. Ein Blick nach draußen zeigt jedoch schnell, dass der Himmel so bedeckt wie eh und je ist. Auch der Schnee fällt immernoch. Wir beschließen also, dass mal wieder zeitiges Schlafengehen angesagt ist. Papa kränkelt heute eh und mag lieber ins Bett. Als auch Mama und ich uns gerade bettfertig machen wollen, sehe ich aus dem Fenster und entdecke am Horizont ein merkwürdiges, tief oranges Leuchten. Ich rufe Mama herbei und wir rätseln gemeinsam, was das sein könnte. Da wir zu keinem Schluss kommen, hilft es wohl nur, die Kamera zu schnappen und raus auf die Terrasse zu gehen. „Der Lohn der Schlaflosen“ weiterlesen