Galapagos – ein Monat Freiwilligenarbeit

Teamarbeit

Vor mir liegt ein Monat Freiwilligenarbeit in Ecuador. Genauer gesagt: ein Monat Unterstützung in einer Bildungseinrichtung in Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal, Galapagos. Eine berufliche Freistellung hat mir die seltene Kombination aus ausreichend Zeit und Geld verschafft, die dafür notwendig ist. Warum aber Galapagos, mag man sich fragen. Nun, Lateinamerika liegt mir seit meinem Auslandsjahr in Brasilien sowieso am Herzen und hat sich mit Peru auch erneut als Reiseziel bewährt. Zudem ist der November eine Zeit, die man wettertechnisch ganz gut am Äquator verbringen kann. Großstädte wollte ich für meinen Einsatz möglichst vermeiden und so bot Galapagos eine optimale Kombination: Die Unterbringung in einer Gastfamilie und das soziale Projekt ermöglichen, Land und Leute kennenzulernen und die Sprachkenntnisse zu verbessern und die Inseln mit ihrer phantastischen Tierwelt bieten einen tollen Ausgleich zur Arbeit. Und wann kommt man sonst schon mal nach Galapagos? „Galapagos – ein Monat Freiwilligenarbeit“ weiterlesen

Auf nach Ecuador – Zwischenstopp in Guayaquil

Guayaquil

Mein großes Abenteuer beginnt gestern, recht früh morgens, am Flughafen Frankfurt. Allerdings fühlt es sich hier eigentlich noch gar nicht nach Abenteuer an, denn alles läuft erfreulich glatt und einfach. Selbst der Rucksack ist laut Flughafen-Waage viel leichter, als er sich auf dem Rücken angefühlt hat. Das Handgepäck wiegt zum Glück niemand. Und so ist nach dem Check-in sogar noch genug Zeit für ein gemütliches Abschiedsfrühstück, bevor ich mich tatsächlich auf den Weg mache. Dieser führt mich heute zunächst nach Madrid. Mit Iberia. Nun, man kennt die Effekte dieser unseligen Kombination – ich bin also gespannt, ob mein Gepäck tatsächlich durchgebucht wird und ob es mit mir zusammen ankommt. In Madrid habe ich fast fünf Stunden Aufenthalt (das sollte eigentlich mehr als reichen, um das Gepäck umzupacken) und suche mir nach einer kleinen Weltreise zum Flugbereich U erstmal ein Plätzchen zum Essen. Auf dem Flug (nein, es war kein Sonderpreis) war nämlich leider kein Essen inklusive. Danach gönne ich mir noch zwei Kaffee und laufe anschließend das gesamte Terminal gefühlte fünfmal ab, um noch etwas Bewegung zu kriegen. Denn dann sitze ich auch schon im Flieger nach Guayaquil. Glücklicherweise habe ich einen Gangplatz und mit Lesen, Filmen und Musik geht der Flug einigermaßen gut rum.

Angekommen in Guayaquil merke ich noch im Flughafengebäude, dass die Luftfeuchtigkeit hier deutlich höher sein muss – nicht mal die Klimaanlage kommt so richtig dagegen an. „Auf nach Ecuador – Zwischenstopp in Guayaquil“ weiterlesen

Ankunft in Galapagos: die ersten Eindrücke auf Santa Cruz

Iguana

Heute Morgen bin ich mal wieder vor dem Wecker wach. Diesmal liegt es allerdings nicht am Jetlag, sondern daran, dass die Hotelwände sehr hellhörig sind und ich plötzlich senkrecht im Bett sitze, als ich denke, da würde jemand in meinem Zimmer randalieren. War dann aber doch nur die Putzmannschaft auf dem Flur. Letzten Endes stellt es sich aber als glückliche Fügung heraus, denn der Checkout-Prozess im Hotel übertrifft alles bisher dagewesene: ich bin Nummer vier in der Schlange – nach knapp 15 Minuten ist der erste in der Schlange fast abgefertigt. Ich sehe meinen Flug, bis zu dem ich eigentlich noch mehr als genug Zeit hatte, schon ohne mich abfliegen. Aber irgendwann wird ein zweiter Mitarbeiter eingesetzt und nun nimm die Sache richtig Fahrt auf. Nach nur 35 Minuten bin ich aus dem Hotel ausgecheckt und sitze im Shuttle, das mich ratzfatz zum Flughafen bringt. Dieser ist übrigens wirklich hübsch gestaltet. „Ankunft in Galapagos: die ersten Eindrücke auf Santa Cruz“ weiterlesen

Tag zwei im Paradies: Schwimmen mit Schildkröten

Lobo Siesta

Heute Morgen soll es also auf Bay Cruise gehen. Vorher frühstücke ich und sitze mit einem Norweger am Tisch, der gerade drei Monate in Quito verbracht hat. Bei den Leuten die man so trifft, kommt man sich mit den eigenen Reiseplänen gelegentlich richtig armselig vor 😉

Als ich vor die Tür trete, dann der große Schock: es regnet! Ey, ich bin hier im Paradies! Wie kann das da regnen? Okay… es ist ein recht grünes Paradies und im Hochland sind wir auf der Anreise durch eine Art Nebelurwald gefahren. Aber ausgerechnet heute? Na, bestimmt hört es bald wieder auf zu regnen. Sozusagen als gutes Omen packe ich mir erstmal ordentlich Sonnencreme auf die Haut. „Tag zwei im Paradies: Schwimmen mit Schildkröten“ weiterlesen

Umzug im Paradies: Überfahrt nach San Cristóbal

Ausschau halten

Heute ist der Tag, an dem ich also auf die Insel San Cristóbal umziehen werde, wo ich dann einen Monat lang leben und arbeiten werde. Am Morgen räume ich zunächst meine ganzen Sachen zusammen und lasse mir nach dem Frühstück die Rechnung für mein Zimmer, meine Ausflüge und das Ticket für die Überfahrt nach San Cristóbal geben. Mit 140 Doller hält sich das Ganze eigentlich im Rahmen. Ich flitze also mal eben zum Geldautomaten (irgendwelche Steuern sind bei Barzahlung wohl deutlich geringer als bei Kreditkartenzahlung), begleiche meine Rechnung und räume anschließend mein Zimmer. Das Gepäck lasse ich im Hotel unten stehen und mache mich – überraschend in Begleitung von Rick – auf den kurzen Weg zur Charles Darwin Station. Muss man schließlich noch mitnehmen, wenn man schon mal auf Santa Cruz ist. „Umzug im Paradies: Überfahrt nach San Cristóbal“ weiterlesen