So, 02.11.2003

Werde morgens wach und das erste, was ich feststelle, ist, dass die Kontrolllampe an der Ladeschale meines Handys nicht mehr leuchtet. Böse Vorahnungen tun sich auf und siehe da – das Licht geht nicht an. Irgendwie wundert es mich nicht einmal mehr – die Witze über den Stromausfall werden immer zahlreicher und immer böser. Man unterhält sich mit seinen Nachbarn wie schon lange nicht mehr. Oder sollte man besser sagen „man lernt endlich einmal seine Nachbarn kennen“? Ich mache mich langsam bereit, meine Eltern vom Flughafen abzuholen, als das Licht wieder angeht. Jubelschreie halten sich diesmal sehr in Grenzen und klingen eher ironisch. Man mag noch nicht so richtig daran glauben, dass das jetzt länger als ein paar Stunden hält. Meine Eltern kommen pünktlich an. Einer ihrer Koffer leider nicht. Natürlich ist es der, der voll mit schönen Sachen für die liebe Sandra ist… 🙁 Nach einigen Fahndungsaktionen stellt sich heraus, dass der Koffer noch in Madrid ist und mit der nächstmöglichen Maschine hier her kommt. Heue Nacht. Erst mal nach Hause fahren. Nach dem Koffer auspacken wagen wir es, den Kühlschrank wieder aufzufüllen und fahren erst mal einkaufen. Abends ist immer noch das Licht an…! Mama und Papa haben auch keine Lösung für den kaputten Laptop… 🙁

Der Tag aus Renés Sicht:

Heute haben wir die geführte Tour (von unserem Hotel) auf die argentinische Seite der Wasserfälle gemacht. Ich habe zwar noch keinen der anderen große Wasserfälle gesehen (Victoria, Niagara), allerdings denke ich, dass sie an die Wasserfälle des Iguaçu nicht herankommen. Innerhalb des Nationalparks gab es allerdings noch andere Möglichkeiten der Vergnügung, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. So hatten wir zwei Bootstouren gemacht und ein wenig über die Vegetation erfahren. Alles in allem ein teurer aber dennoch lohnenswerter Tag.