Etappe 5: von Ghandruk über Nayapul nach Pokhara

Das soll er also sein – unser letzter Trekkingtag im Annapurna-Gebiet. Wir schlafen ein klein wenig länger als sonst und nach dem Frühstück geht es – was sonst – weiter bergab. Ein paar tausend Stufen werden wir wohl noch vor uns haben. Das Wetter sieht heute schon wieder etwas freundlicher aus und zwischendurch kommt sogar immer mal wieder die Sonne raus. Den Wald haben wir nun größtenteils hinter uns gelassen und es wird wieder deutlich zivilisierter. Durch Reisterrassen und an Feldern und kleinen Farmhäuschen vorbei wandern wir heute recht entspannt. Während einer Teepause erfreuen wir uns an allerhand Blumen, die hier in allen Farben blühen und an den Kindern, die gerade von der Schule kommen.

Durch Reisterrassen bergab
Durch Reisterrassen bergab
Auf dem Heimweg
Auf dem Heimweg

Der Rest der Strecke bis Nayapul verläuft unspektakulär – und am Ende auch wieder auf einer Sandpiste. Die Anzahl Menschen nimmt wieder deutlich zu. Man merkt, dass wir uns der Zivilisation (also der Straße) nähern.

Walking Grass...?
Walking Grass…?

Wir treffen viele Leute wieder, die wir bereits auf den ersten Etappen unseres Treks getroffen haben. Zur Mittagspause sind wir bereits in Nayapul.

Das letzte Mittagessen auf dem Trek
Das letzte Mittagessen auf dem Trek

Bei aller Freude auf eine heiße Dusche, ein warmes Zimmer und den Fewa-See sind wir doch etwas schwermütig – aber so ist das ja immer auf der letzten Etappe einer Trekking-Tour.

In Nayapul steigen wir in einen der vielen hier wartenden Kleinbusse, der uns dann nach Pokhara fährt. Dort heißt es zuerst einmal heiß duschen – und dann gehen Birgit und ich noch flink ein paar hübsche Karten und Briefumschläge kaufen. Im Hotel schreiben wir ein paar nette Zeilen auf die Karten und verteilen das Trinkgeld auf die Umschläge. Für den frühen Abend haben wir uns noch einmal mit Dipak, Ram und Renji verabredet. Wir treffen sie in der Hotellobby, bedenken jeden einzeln mit herzlichen Worten des Dankes und überreichen unsere Umschläge. Unsere Worte – soweit sie denn verstanden werden – oder zumindest aber die zugehörige Mimik und Gestik scheint gut anzukommen und so gibt es zum Abschied noch ein dickes Knuddeln. In Nepal eigentlich unüblich, aber für uns machen sie wohl eine Ausnahme.

Anschließend gehen wir mit Hannes und Birgit am See unten essen und lassen die letzten Tage noch einmal Revue passieren.

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