Affen auf einem von Pokharas Hausbergen

Nach dem Frühstück gehen wir zuerst einmal die noch fehlenden Permits abholen. (Ok, eigentlich erst als zweites, denn vorher gibt es noch einen Kaffee im White Rabbit.) Das Ganze zieht sich ein bisschen, denn erst warten wir noch auf den Beamten (?), der offenbar befähigt und / oder autorisiert ist, den Computer zu bedienen, um das zweite Permit auszustellen. Bald ist aber auch das erledigt und wir halten unsere Permits in der Hand. Damit sind wir voll ausgestattet, um morgen wieder auf Tour zu gehen – hurra! 🙂 Heute üben wir noch mal ein bisschen und beschließen, auf einen von Pokharas Hausbergen zu wandern, in der Hoffnung, von dort oben noch einen besseren Blick auf Machhapuchhre und Co. zu haben.

Wir folgen zuächst der „Strandpromenade“ am Fewa-See bis ans Ende und nehmen dann den erstbesten Weg, der bergauf führt. Laut Google Maps gibt es oben ein Hotel Annapurna View – wenn das seinem Namen Ehre macht, sind wir auf dem Berg doch genau richtig.

Nach einer Weile wird der Weg immer schmaler und wir laufen durch  herrlichen Wald voller Schmetterlinge.

Schöner Waldweg
Schöner Waldweg

Als wir oben ankommen, finden wir zwar das Hotel – allerdings ohne die im Namen angepriesene Aussicht. Das kann man jedoch nicht dem Hotel anlasten, denn leider waren die Wolken ringsum einfach schneller im Aufstieg als wir. So haben wir zwar keine Sicht auf Berge, aber immerhin ins Tal. Eine Seite vom Berg der Blick über den Fewa-See und andere Seite der Blick auf Pokhara. Wir beschließen, den Abstieg nicht auf dem gleichen Weg zu nehmen, sondern dem – inzwischen sehr schmalen – Pfad über den Berg zu folgen. Laut Karte gibt es hier keinen Weg, aber wenn er nun schon mal da ist, können wir ihn ja auch gehen und einfach mal schauen, wo wir rauskommen.

Blick zur World Peace Pagoda
Blick zur World Peace Pagoda

Nach einiger Zeit hören wir im Wald irgendwie komische Geräusche – und nach etwas Suchen finden wir auch die Quelle:

Endlich Affen, die sich fotografieren lassen ;)
Endlich Affen, die sich fotografieren lassen 😉

Wir beobachten die Affen eine Weile – bis uns ein paar Holzhackende Frauen in der Nähe vor ihnen warnen. Ist eben kein Zoo hier – allerdings scheinen die Affen im Moment recht scheu zu sein, denn sie machen keine Anstalten, uns irgendwie näher kommen zu wollen. Trotzdem müssen wir irgendwann weitergehen. Wir kommen noch an ein paar interessanten Ruinen vorbei und dann steigen wir über den Bergkamm hinab.

Was das wohl mal war?
Was das wohl mal war?

Wir erreichen Pokhara und schlendern durch die Straßen zurück nach Lakeside. Dort essen wir noch eine Pizza und dann widmen wir uns den letzten Vorbereitungen für unseren Poon Hill Trek. Packen, noch mal Geld tauschen, mit Renji vereinbaren, dass er ein Taxi besorgt… und dann geht es heute mal wieder etwas zeitiger ins Bett, damit wir morgen pünktlich 7:30 Uhr aufbrechen können. Inzwischen können wir es nämlich kaum erwarten, wieder loszuwandern. 🙂

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