Henningsvær und Laukvik – und viel Fisch

Am Morgen sieht das Wetter eigentlich noch richtig toll aus: der ganze Schnee ist zwar weg, aber der Himmel ist blau und nur von ein paar Schleierwölkchen geziert. Nach dem Frühstück hat sich das leider recht schnell erledigt. Der Himmel ist wolkenverhangen grau und es nieselt. Aber wir wollten ja unbedingt noch nach Henningsvær, was wir seit Tagen vor uns herschieben. Also fahren wir nach dem Frühstück die bereits bekannte Strecke in Richtung Gimsøystraumen-Brücke und dann weiter nach Süden. 

Morgenstund...

Morgenstund…

Vor der Haustür

Vor der Haustür

Trotz des beim Losfahren verhältnismäßig schlechten Wetters müssen wir natürlich einen Fotostopp am Djupfjord einlegen – das Wasser sieht einfach zu schön aus. Auf der Straße heißt es mal wieder aufpassen – dank Tauwetter ist sie eine glibberige, von Wasser überzogene Eismasse.

Djupfjord

Djupfjord

Da muss man einfach anhalten

Da muss man einfach anhalten

In Henningsvær angekommen, besuchen wir zuerst den örtlichen Souvenirladen und drehen anschließend eine Runde durch den Hafen und das Zentrum des Städtchens. Auch ein Abstecher auf den kleinen Berg nahe der Schule darf nicht fehlen – von hier können wir theoretisch bis zu unserer Ferienwohnung schauen. Praktisch ist es eher schwierig, am anderen Ufer etwas zu erkennen.

Blick auf Henningsvaer

Blick auf Henningsvær

Haus an der See

Haus an der See

Und dahinter nix als Meer...

Und dahinter nix als Meer…

Don't even think of parking here...

Don’t even think of parking here…

Da danach noch so viel vom Tag übrig ist, beschließen wir, noch eine weitere Ecke der Lofoten zu erkunden. Unser nächstes Ziel ist daher Laukvik. Auf dem Weg dorthin wird aus dem Tauwetter in Henningsvær plötzlich ein ziemlich dichtes Schneetreiben. Wir fahren einigermaßen im Blindflug, aber trotzdem unbeirrt, die Straße nach Laukvik hinauf. Dort angekommen, entdecken wir nicht nur den Leuchtturm, sondern endlich auch die Kabeljau-Gestelle voller Fisch, für die die Lofoten so berühmt sind. Ok – in unserem Fall sind es nicht ganze Fische, sondern gebündelte Kabeljauköpfe. Auch schön – und nicht minder geruchsintensiv ;-) Die Köpfe werden übrigens später nach Afrika verkauft, denn dort freut man sich, auf diese Art an Proteine zu kommen. Und der Norweger macht so den Abfall auch noch zu Geld.

Leuchtturm in Laukvik

Leuchtturm in Laukvik

Gestelle voller Kabeljauköpfe

Gestelle voller Kabeljauköpfe

Bei der Arbeit

Bei der Arbeit

Kabeljauköpfe zum Trocknen aufgehängt

Kabeljauköpfe zum Trocknen aufgehängt

Proteine für Afrika

Proteine für Afrika

Das raue Ende der Welt?

Das raue Ende der Welt?

Anschließend treten wir den Rückweg an, machen noch ein paar Fotostopps bei schönen Ausblicken und lassen dann den Urlaub bei einem gemütlichen Fischessen (nein, keine Kabeljauköpfe, sondern den Seelachs von Hans) mit Freunden ausklingen. Morgen geht es wieder zurück nach Hause.

Ausblick

Ausblick

Welt aus Eis

Welt aus Eis

Die Elemente sind los

Die Elemente sind los

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang