Potsdam – Kiel – Fähre nach Oslo

Der Urlaub beginnt mit einem nobelpreisverdächtigen Frühstück bei Mama und Papa. So fantastisch gestärkt machen wir uns dann mit Mamas Auto in aller Frühe auf den Weg nach Kiel, wo wir nach einigem Warten in herrlichstem Sonnenschein auch schon auf die Fähre dürfen. Wir zwängen uns zwischen dicht an dicht stehenden Autos hindurch und beziehen unsere Kabine auf Deck 8. Eine Innenkabine ist wenig luxuriös, hat aber alles, was man (noch dazu für nur eine Nacht) braucht und dazu noch den Vorteil, recht ruhig zu liegen und wenig zu schaukeln.

Unsere Kabine
Unsere Kabine

Nachdem wir uns in der Kabine flink eingerichtet haben, geht es aufs Sonnendeck. Hier ist bereits Malle-Feeling angesagt, denn die Leute liegen wie die Ölsardinen auf allen verfügbaren Liegen. Jeder versehentlich noch freie Fleck dazwischen ist von Stühlen zugestellt, die von den armen Seelen bevölkert werden, die keine Liege mehr abbekommen haben. Wir verschwinden schnell wieder und stellen uns an die Seite, wo es wesentlich entspannter zugeht. Dann ertönt das Signalhorn dreimal und es geht los in Richtung Oslo. Eine ganze Weile lang beobachten wir die Ausfahrt aus dem Kieler Hafen.

Es geht los
Es geht los

Dann wird es arg frisch und wir beschließen, das Schiff entdecken zu gehen. Wir holen zuerst einen Kaffee und essen ein Stück Mandeltorte dazu. Dann tingeln wir über den Boulevard und durch die Geschäfte. Relativ schnell ist auch das erledigt – bei aller Größe des Schiffes. Wir kaufen einen halben Liter Mineralwasser. Dass der 2,50 Euro kostet, schreiben wir dem Umstand zu, dass wir uns auf einem Kreuzfahrtschiff befinden. Wir machen eine mentale Notiz, auf dem Rückweg selbst Wasser mitzunehmen. Zum Abendessen gehen wir in die American Burger Bar – und essen einen der schlechtesten Burger, die wir je hatten. Weitere mentale Notiz: auf dem Rückweg unbedingt etwas anderes probieren. Anschließend setzen wir uns noch etwas in eine Bar und trinken ein Schlückchen, während eine kleine Band für musikalische Untermalung sorgt. Danach geht es ins Bett – und nach einem kurzen Anflug von Übelkeit schlafen wir richtig gut.

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