Alles hat ein Ende… Abreise von La Réunion

Gestern waren wir noch einmal so richig faul und haben außer Baden, Schnorcheln und am Strand relaxen eigentlich den ganzen Tag nicht viel gemacht. Herrlich! Abends waren wir mit dem Schweizer Pärchen noch zu einem gemeinsamen Abschiedsessen verabredet und haben zusammen einen tollen Abend verbracht.

Heute heißt es nun Koffer packen und Auschecken. Da unser Flug erst abends geht, haben wir noch einen ganzen Tag Zeit, den wir auch im Hotel verbringen dürfen. Wir geben unsere gepackten Rucksäcke ab und legen uns noch einmal gemütlich an den Strand. Auch Schnorcheln muss natürlich noch einmal sein – wir wollen uns schließlich von den Fischen und vor allem von den Seegurken verabschieden. Zwischendurch ziehe ich noch einmal durch die Hotelanlage, um die ganzen interessanten Pflanzen zu fotografieren, die ich mir eigentlich schon die letzten zwei Wochen vorgenommen hatte… na ja, wie es eben immer so ist.

Hotelrundgang
Hotelrundgang

Irgendwann ist dann leider doch der Zeitpunkt der Abreise gekommen. Wir verabschieden uns vom Strand.

Urlaubsgrüße
Urlaubsgrüße

Nachdem wir noch Duschen waren, werfen wir uns in unsere Abreise-Klamotten (herrlich – Jeans uns Wanderschuhe bei 30°C im Schatten), holen unsere Rucksäcke ab und stellen uns an die Bushaltestelle. Wir haben uns wieder für die kostengünstige Variante entschieden und werden prompt dafür bestraft: der geplante Bus ist so vollbelegt, dass er an unserer Haltestelle direkt vorbeifährt. So ein Mist. Wir beschließen, den nächsten Bus abzuwarten. Sollte dieser ebenfalls nicht anhalten, könnten wir zeitlich immernoch auf die Taxiversion umsteigen – hoffen wir zumindest. Nachdem wir uns eine halbe Stunde lang den nächsten Sonnenbrand wegfangen, sollen wir aber Glück haben: der Bus hält und wir quetschen uns auf zwei leere Plätze, die Rucksäcke und alles Gepäck mal wieder auf dem Schoß. In Saint Denis steigen wir um in den Flughafen-Shuttle und freuen uns über dessen Klimatisierung. Am Flughafen angekommen, geben wir unser Gepäck auf und haben dann noch etwas Zeit. Auf gut Glück marschieren wir bei Air Austral vorbei und fragen einmal an, wie sich das denn mit unserem verspäteten Gepäck verhält. Da wir nicht einmal Quittungen für die gekauften Ersatzklamotten haben, machen wir uns eigentlich keine Illusion über etwaige Erstattungen, aber wir haben halt noch Zeit… da kann man ja mal fragen. Zu unserer Überraschung müssen wir nur unsere Namen und die Flugnummer auf einem Formular ausfüllen und schon bekommen wir jeder 70 Euro über den Tresen geschoben. Das nenne ich mal unkompliziert. So haben wir zumindest unsere Kosten weitgehend gedeckt und eine schöne kleine Freude als Abschiedsgeschenk. Ach ja, es sei noch ergänzt, dass unser Gepäck natürlich auch auf dem Rückweg wieder nicht dabei war – aber immerhin wurde es noch am gleichen Abend nach Hause geliefert… 😉

Das war er also – unser Réunion-Urlaub… Zeit, sich zu verabschieden.

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